Am 22. Februar hat das “Netzwerk Recherche” einen Medienkodex (PDF-Dokument, 68 KB) veröffentlicht, der Journalisten Orientierung in der beruflichen Praxis geben soll. Der Deutsche Presserat hält den Medienkodex des Netzwerks Recherche allerdings für praxisfern, heißt es in einer Pressemitteilung. Bemängelt wird, dass sich der Medienkodex des Netzwerks Recherche im Unterschied zum Pressekodex des Deutschen Presserates an einem Idealzustand orientiere, während der Presserat seit 30 Jahren kontinuierlich an einem praxisorientierten Kodex arbeite. Das heißt in etwa, dass Journalismus theoretisch zwar denkbar, in der Praxis aber so gut wie nicht mehr anzutreffen ist.
Journalismus nur noch theoretisch vorhanden
Kritisierte Publikation: Deutscher Presserat
RJ, 03. March 2006, 12:14 Uhr,

Der unkritische bzw. instrumentalisierte Mainstream-Journalismus (von der Süddeutschen bis zur Tagesschau) ist die Axt an den Wurzeln der Demokratie. Darüberhinaus verursacht er bei täglichem Genuss psychosomatische Gesundheitsprobleme. Am Besten komplett an Putin verkaufen.
“Das heißt in etwa, dass Journalismus theoretisch zwar denkbar, in der Praxis aber so gut wie nicht mehr anzutreffen ist.”
YMMD!