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	<title>Watchblog - Kritische Medienbeobachtung &#187; Public Relations (allgemein)</title>
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	<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 12:30:35 +0000</pubDate>
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		<title>CIA orgelt auf allen Kanälen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Public Relations (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[Das US-Verteidigungsministerium beschäftigt massenhaft Analysten als schnelle Eingreiftruppe, die ins Rennen geschickt werden, wenn Medien einmal nicht regierungskonform berichten. Sie kommen dann meistens als &#8220;unabhängige Experten&#8221; zu Wort, berichtet David Barstow in der New York Times (20.04.2008).
Matthias Rüb findet das in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (22.04.2008) nicht sonderlich skandalös. Es sei schließlich nichts Neues, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das US-Verteidigungsministerium beschäftigt massenhaft Analysten als schnelle Eingreiftruppe, die ins Rennen geschickt werden, wenn Medien einmal nicht regierungskonform berichten. Sie kommen dann meistens als &#8220;unabhängige Experten&#8221; zu Wort, berichtet David Barstow in der <a target="_blank" href="http://www.nytimes.com/2008/04/20/washington/20generals.html?pagewanted=print">New York Times</a> (20.04.2008).</p>
<p>Matthias Rüb findet das in der <a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EED6FA578577F42A884E294F1A3D4E94B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a> (22.04.2008) nicht sonderlich skandalös. Es sei schließlich nichts Neues, dass Behörden und Unternehmen Medien mit Informationen und Meinungen füttern. Nicht neu sei auch, fügt <a target="_blank" href="http://www.zweitausendeins.de/writersblog/broeckers/index.cfm?mode=entry&#038;entry=6DD68106-65BF-D72D-A2A52888FC48AEA7">Mathias Bröckers</a> (20.04.2008) an, dass die Medien immer mal wieder solche &#8220;Enthüllungsgeschichten&#8221; bringen – um &#8220;die Konsensmaschine zu schmieren&#8221;, damit &#8220;das Medienbordell &#8216;frei von Sünden&#8217; weiterläuft&#8221;.</p>
<p><a target="_blank" href="http://news.web-hh.de/index.php?newsfull=1&#038;lid=31232&#038;print=1">Meta-Info</a> (22.04.2008) findet allerdings den Umfang und die Breite bemerkenswert, mit denen das Pentagon mit den Medien gearbeitet hat. &#8220;Dass die &#8216;Lufthoheit&#8217; über die öffentliche Meinung im Sinn psychologischer Kriegführung der US-Regierung und besonders dem Pentagon mindestens genausoviel an Einsatz wert war, wie die der amerikanischen Luftwaffe, wird mit der Recherche der New York Times ein weiteres Mal überdeutlich.&#8221;</p>
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		<title>Politik kauft Öffentlichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 11:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Public Relations (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist gängige Praxis, dass staatliche Behörden mit gezielter PR-Arbeit in eigener Sache versuchen, ihr Image zu verbessern und die öffentliche Meinung zu beeinflussen (vgl. Watchblog, 11.05.2006). Gängig sind außerdem Kooperationsgeschäfte zwischen Zeitungen und Werbepartnern. Wer Anzeigen schaltet, über den wird im redaktionellen Teil freundlich berichtet (vgl. Watchblog, 28.06.2007).
Der Kölner Stadt-Anzeiger (10.08.2007) schildert die Versuche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gängige Praxis, dass staatliche Behörden mit gezielter PR-Arbeit in eigener Sache versuchen, ihr Image zu verbessern und die öffentliche Meinung zu beeinflussen (vgl. <a href="http://www.watchblog.de/?cat=11" title="Watchblog">Watchblog</a>, 11.05.2006). Gängig sind außerdem Kooperationsgeschäfte zwischen Zeitungen und Werbepartnern. Wer Anzeigen schaltet, über den wird im redaktionellen Teil freundlich berichtet (vgl. <a href="http://www.watchblog.de/?p=21" title="Watchblog">Watchblog</a>, 28.06.2007).</p>
<p>Der <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1186044273573.shtml" title="Kölner Stadt-Anzeiger">Kölner Stadt-Anzeiger</a> (10.08.2007) schildert die Versuche einer Werbeagentur des Bundeswirtschaftsministeriums, dessen Botschaften Gehör zu verschaffen. Die Agentur biete deutschen Regionalzeitungen öffentliche politische Veranstaltungen und Redaktionsbesuche durch den Staatssekretär des Ministeriums an und stelle dafür Gegenfinanzierungen durch Anzeigen in Aussicht.</p>
<p><strong>Update</strong> (13.08.2007): Im Gegensatz zum Kölner Stadt-Anzeiger hat sich die <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10974374/485072/" target="_blank" title="Märkische Allgemeine">Märkische Allgemeine</a> (13.07.2007) auf eine Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium eingelassen. Andreas Streim hat dort einen von Lobhudelei strotzenden Artikel ganz im Sinne des Ministeriums und entlang der Vorgaben der PR-Agentur verfasst.</p>
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		<title>PR infiltriert Journalismus</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 12:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Public Relations (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA sind mehr als ein Drittel aller lokalen TV-Nachrichten von Unternehmen gekauft und damit nach deren Vorstellungen verfasst, ohne dass der Zuschauer davon in Kenntnis gesetzt wird (Watchblog, 11.04.2006). In zunehmendem Maß ist das auch in Deutschland zu beobachten. Helmut Volpers kommt in der aktuellen Studie &#8220;Public Relations und werbliche Erscheinungsformen im Radio&#8221; zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA sind mehr als ein Drittel aller lokalen TV-Nachrichten von Unternehmen gekauft und damit nach deren Vorstellungen verfasst, ohne dass der Zuschauer davon in Kenntnis gesetzt wird (<a href="http://www.watchblog.de/?p=11" title="Watchblog">Watchblog</a>, 11.04.2006). In zunehmendem Maß ist das auch in Deutschland zu beobachten. Helmut Volpers kommt in der aktuellen Studie &#8220;Public Relations und werbliche Erscheinungsformen im Radio&#8221; zu dem Ergebnis, dass in &#8220;zahlreichen Programmen&#8221; des privaten und des öffentlich-rechtlichen Radios &#8220;werbliche Erscheinungsformen verdeckt vorhanden&#8221; sind (<a href="http://www.lfm-nrw.de/presse/index.php3?id=523" title="Pressemitteilung">Pressemitteilung</a>, 12.03.2007).</p>
<p>Auch hier gelangen von Unternehmen produzierte Nachrichten und Unterhaltungsbeiträge direkt ins Programm, ohne das der Zuhörer über die Urheberschaft informiert wird. Volpers bezeichnet dies als einen &#8220;Infiltrationsprozess&#8221; der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen &#8220;in den Kernbestand journalistischer Kommunikationsinhalte&#8221; (s. Pressemittelung oben).</p>
<p>Einige Journalisten scheint das aber nicht zu stören. Ricky Breitengraser, Programmchef von Jam FM, sagt beispielhaft, dass solche PR-Beiträge von den Unternehmen, wenn sie denn Relevanz hätten, auch so von Journalisten gemacht würden (<a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,5568015,00.html" title="Frontal 21">Frontal 21</a>, <a href="http://www.zdf.de/ZDF/download/0,5587,5002630,00.pdf" title="PDF-Dokument">PDF-Dokument</a>, 16.07.2007). Warum also nicht gleich die Gehirnwäsche der Unternehmen ausstrahlen und das Geld noch dazu nehmen?</p>
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		<title>Werbekunden haben Zeitungen in der Hand</title>
		<link>http://www.watchblog.de/2007/06/28/werbekunden-haben-zeitungen-in-der-hand/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 12:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Public Relations (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritischer Journalismus sei vor allem im Lokalbereich so gut wie nicht mehr existent, beklagt Andreas Halbach in der Sendung Frontal 21 (Video, PDF-Dokument, 26.06.2007). Zeitungen könnten es sich immer weniger leisten, über regionale Unternehmen kritisch zu berichten, da sie oft von deren Werbebuchungen abhängig seien. Nun sei es aber nicht so, dass gar nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritischer Journalismus sei vor allem im Lokalbereich so gut wie nicht mehr existent, beklagt Andreas Halbach in der Sendung Frontal 21 (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/31/0,4070,5559135-5,00.html" target="_blank" title="Video">Video</a>, <a href="http://www.zdf.de/ZDF/download/0,5587,5002193,00.pdf" target="_blank" title="PDF-Dokument">PDF-Dokument</a>, 26.06.2007). Zeitungen könnten es sich immer weniger leisten, über regionale Unternehmen kritisch zu berichten, da sie oft von deren Werbebuchungen abhängig seien. Nun sei es aber nicht so, dass gar nicht mehr berichtet würde. Im Gegenteil ließen sich sogar viele Zeitungen auf Kooperationsgeschäfte mit den Werbepartnern ein. Das Ergebnis seien wohlklingende Artikel über die jeweiligen Unternehmen, die sie zum Teil gleich selbst schreiben.</p>
<p>Zitat einer Redakteurin, die anonym bleibt: &#8220;Kritische Berichterstattung gegen Anzeigenkunden ist unerwünscht und wird weggelassen. Auch Koppelgeschäfte sind an der Tagesordnung. Das heißt Kunden, die Anzeigen schalten, über die wird dann auch noch im redaktionellen Teil freundlich berichtet. Die Vermischung von Werbung und redaktioneller Berichterstattung ist an der Tagesordnung. Wir als Redakteure haben keine Möglichkeiten, uns dagegen zu wehren. Wir machen es halt, anderenfalls würden wir ganz schnell unseren Job verlieren.&#8221;</p>
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		<title>Von Unternehmen gesponserte Nachrichten</title>
		<link>http://www.watchblog.de/2006/04/11/von-unternehmen-gesponserte-nachrichten/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 12:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Public Relations (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8220;Center for Media &#038; Democracy&#8221; hat letzte Woche in dem vierteljährlich erscheinenden Heft PR Watch (Homepage) zusammen mit Free Press (Homepage) die Studie Fake TV News: Widespread and Undisclosed (Zusammenfassung) veröffentlicht und in Washington vorgestellt, in der beispielhaft gezeigt wird, wie TV-Stationen in den USA von Unternehmen gesponserte Nachrichten und Beiträge so aussehen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Center for Media &#038; Democracy&#8221; hat letzte Woche in dem vierteljährlich erscheinenden Heft <a href="http://www.prwatch.org/">PR Watch</a> (Homepage) zusammen mit <a href="http://www.freepress.net/">Free Press</a> (Homepage) die Studie <a href="http://www.prwatch.org/fakenews/execsummary">Fake TV News: Widespread and Undisclosed</a> (Zusammenfassung) veröffentlicht und in Washington vorgestellt, in der beispielhaft gezeigt wird, wie TV-Stationen in den USA von Unternehmen gesponserte Nachrichten und Beiträge so aussehen lassen, als ob es ihre eigenen Berichte seien. Mehr als ein Drittel der Beiträge sei derart verschleiert und von Unternehmen gesponsert, heißt es in der <a href="http://www.prwatch.org/fakenews/release">Pressemitteilung</a>.</p>
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